Infostand in Bremen

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Review

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Gestern Vormittag standen wir am Hillmannplatz in Bremen mit einem Tapeziertisch, worauf der zensierte Slogan „Israel ist illegal“ zu erkennen war. Hinter diesem Tisch hissten wir gemeinsam mit einigen Passanten, eine große Palästinaflagge. Im Gegensatz zur Aktion in Delmenhorst und Hannover durften wir dieses Mal in Bremen weder über den Slogan „Israel ist illegal“ abstimmen noch zeigen oder gar erwähnen.

Beim zensieren des Slogans „Israel ist illegal“

 

Das Ordnungsamt Bremen hat uns schlichtweg verboten den Slogan „Israel ist illegal“ zu thematisieren. Dabei erteilte uns die Stadt Bremen einige Auflagen, die offensichtlich gegen Art. 5 Abs. 1 des Grundgesetzes verstoßen:

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […]. Eine Zensur findet nicht statt.“

Das Grundgesetz gilt aber nicht, wenn es um eine freie Meinungsäußerung gegen Israel geht. Was denn nun, sind die vorgegaukelten Normen der pro-zionistischen Lobbyisten oder das deutsche Grundgesetz für uns Gesetz? Sollen wir uns an den Israelis oder an das Gesetz unseres Landes halten? In den Auflagen forderte die Stadt Bremen von uns „Israel ist illegal“ von der Aktion komplett zu streichen und nichts, was mit dem Existenzrecht Israel zu tun hat, anzugehen.

Trotz der ungerechten und undemokratischen Auflagen der Stadt Bremen blieben wir gelassen und machten das Beste aus unserer Situation. Die Meinungsfreiheit ist wohl nur dann frei, wenn es im pro-israelischen Ermessen liegt. Sobald es jedoch um den schlimmsten Apartheidstaat unserer jüngsten Zeit geht, darf keiner seine Meinung frei äußern. Dies machte uns das Ordnungsamt sehr deutlich (sinngemäß): „Der deutsch-israelische Verein (gemeint: Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.) würde sich gegen euer Vorhaben auflehnen und das nicht als Meinungsfreiheit hinnehmen“ und versuchten sich in einer achtseitigen Erklärung dafür rechtzufertigen.

Die gesamte Aktion verlief trotz allem ruhig und sehr erfolgreich. Denn auch wenn einige Mitglieder der pro-israelischen Gegendemo mehrmals versuchten uns zu ‚provozieren‘, merkten diese schnell ihre Streiche bringen nichts. Nachdem sie auch noch die Frechheit besaßen uns zu umzingeln, damit die Sicht der Passanten zu unserer Aktion versperrt bleibt, leisteten uns vorbei laufende Passanten Gesellschaft. Selbst das Ordnungsamt hat nach einem Hinweis (direkt zu Beginn der Aktion) von uns, dass die Gegendemonstranten unsere Aktion umzingeln, uns ‚abgewimmelt‘: „Wir schauen erstmal wie sich das alles entwickelt“ und haben hiernach natürlich nichts unternommen. Alle ihre Tricks und Streiche hat Gott für uns entkräftet, da zeitgleich das Online-Team – ganz entspannt vom Sofa aus – Bilder von der Aktion in die weite Welt der sozialen Medien teilte. Unsere allerstärkste Waffe, womit die Zionisten wieder einmal nicht gerechnet haben, bleibt aber nach wie vor die „LIEBE zur Freiheit aller Unterdrückten“. Wir sind Kinder Imam Hussains (Friede sei mit Ihm), der alle Gerechtigkeitsliebende lehrt:

„Ich habe von Imam Hussain gelernt, wie man siegreich sein kann, während man unterdrückt wird“ (Mahatma Gandhi).

Prinzipiell wandten die Pro-Israelis sehr lächerliche und primitive Methoden an, z.B. liefen sie vor die Kamera, versuchten uns bei der Kameraaufnahme zu stören, indem einer seine Hand vor die Kamera hielt. Des Weiteren fragten sie einen von unseren Kameraleuten, woher dieser käme. Als dieser antwortete: „Von Adam und Eva.“, erwiderte die Pro-Zionistin: „Aus Israel!?“ und kicherte auf eklige Art und Weise. Mehrmals fragten sie am Infotisch, wieso wir die Aufschrift auf den Banner am Tisch zensiert (abgedeckt) haben und was denn darunter steht? etc. pp. Darüber hinaus stellten sie auch den Flaggenträgern unsinnige Fragen. An solchen und ähnlichen Vorfällen merkt man wie einfallslos und machtlos diese feigen und verzweifelten Zionisten doch schon sind. Sie wissen einfach nicht mehr weiter. Sie stehen am Abgrund…

Auch Bremens Bürgermeister Carsten Sieling hat an der Demo teilgenommen, nur durchgehend auf der pro-israelischen Seite. Wir hätten uns auch mit Ihm unterhalten, auch wir sind deutsche Staatsbürger. Es scheint leider, dass er lieber das Interesse der pro-zionistischen Lobby anstatt der deutschen Stadtbürger vertreten will. Ist es wirklich sozial sich auf die Seite der Zionisten zu stellen?

Bei der Frage, ob Israel illegal sei, wird etwas ganz entscheidendes oft vergessen; der Aspekt der Menschlichkeit! Daher die Bitte an alle sozialen Mitbürger darüber nachzudenken: Ist es menschlich, dass ein Kolonialgebilde unterstützt von der gesamten westlichen Welt Stück für Stück alle Ländereien raubt, sich wie ein Krebsgeschwür unaufhaltbar ausbreitet, ethnische Säuberung und Vertreibung praktiziert und jeder, der solch einem Verbrecherstaat die Existenzberechtigung abstreitet, verfolgt wird? Ist es menschlich, dass die Westliche Welt ihre eigenen christlichen Glaubensbrüder in Palästina verrät, damit der Zionismus sich ausbreiten kann? Ist es menschlich, dass die westliche Welt das Judentum derart massiv diskreditiert, indem sie Israel mit dem Judentum gleichsetzt und damit auch jede Schandtat Israels?